Am Montag haben Aktivist:innen, Studierende und Beschäftigte einen Hörsaal an der Universität Hamburg besetzt. Sie fordern unter anderem bessere Arbeitsbedingungen für studentische Beschäftigte. KOPFZEILE hat mit Laura Six von der Initiative TVStud Hamburg gesprochen.
Neben eingezäunten Steinhaufen mitten auf dem Campus steht eine Bühne mit Bierzeltbänken. Immer wieder ertönt Musik, Lesungen werden gehalten oder Theater gespielt. Zu Beginn des neuen Semesters haben einige Studierende in der ersten Vorlesungswoche eine Kulturwoche geplant. Kopfzeile hat Lene Greve, eine der Organisatorinnen, getroffen und mit ihr über das Projekt gesprochen.
Nach eineinhalb Jahren Pandemie stehen Hochschulen noch immer eher am Rande der politischen Aufmerksamkeit. Eine neue Studie zeigt nun, dass die psychische Belastung unter Studierenden deutlich zugenommen hat – und untermauert, wie wichtig die Rückkehr zur Präsenzlehre ist.
Es war einmal – kaum hören wir diese Worte, wissen wir, es geht um Märchen. Und höchstwahrscheinlich um eines der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Beide, Jacob und Wilhelm, waren aber viel mehr als die Sammler solcher Geschichten. Michael Ehnerts Stück erzählt ein Märchen über die Schriftsteller.
Die Polizei hat nicht viel zu melden im kleinen Fischerdorf Cadgwith an der Küste Cornwalls. Man kennt sich und Konflikte werden untereinander gelöst – eigentlich. Denn als die Leiche der jungen Victoria Bowdery am Fuß der Klippen gefunden wird, muss die Polizei doch einschreiten. Ian Bray spinnt in seinem neuen Roman ein dichtes Geflecht aus Fragen und Verdächtigungen.
Mülltrennung, absolute Pünktlichkeit und ein immer griffbereiter und voller Terminkalender – so sind sie, die Deutschen. Zu Klischeehaft? Vielleicht, aber irgendwoher müssen diese Klischees ja stammen und so weit hergeholt sind sie gar nicht. Das stellt zumindest Samer Tannous fest und beschreibt gemeinsam mit Gerd Hachmöller seinen neuen (deutschen) Alltag.
Als Ausdruck von Protest eignet sich viel, von Bannern und Transparenten über Kleidung – bis hin zu den Haaren. Die Hippies der 1960er-Jahre etwa trugen ihre Haare lang und offen, als Zeichen ihrer Abgrenzung gegenüber denen, die ihr Leben nach den klassischen Vorstellungen lebten. Das Musical „Hair“ nimmt sich dieser Unterschiede und Konfrontationen an. Am Altonaer Theater feierte es in einer aktualisierten Form Premiere und eröffnete dort die Spielzeit.
Da das Reisen derzeit immer noch mit Risiken verbunden ist – wie wäre es mit einer Zeitreise? In eine Epoche der Ekstase und Exzesse, Drogen und Partys, die 1920er-Jahre. Neben dem ausschweifenden Leben gibt es jedoch auch Tod und Elend. Und diejenigen, die dagegen vorgehen wollen, wie die Ermittler:innen in Helga Glaeseners Roman. Willkommen in Hamburg im Jahr 1928.
BAföG-Reform, bessere Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft, Digitalisierung – KOPFZEILE hat einen Blick in die Wahlprogramme der großen Parteien geworfen und geprüft, was sich darin zu Bildungsthemen findet.
Der Wald als lebendiger und mystischer Ort inspiriert schon seit Jahrtausenden Schriftsteller:innen und Poet:innen. Auch Diana, Göttin der Keuschheit und der Jagd, wohnt dort zusammen mit ihren Nymphen. Zu diesen zählt Sylvia, über deren Leben und Lieben John Neumeier ein Ballett choreografierte. Dieses feierte nun an der Staatsoper Hamburg seine Wiederaufnahme und gleichzeitig die Spielzeiteröffnung.
Willkommen in der Welt der Romantik, in der stürmisch geliebt, viel getrunken und heftig verzweifelt wird. Dem romantischen Schriftsteller E.T.A. Hoffmann widmete Jacques Offenbach eine Oper. Mit dieser eröffnete die Hamburger Staatsoper die Spielzeit 2021/2022 und zeigt eine opulente Inszenierung.
Lauthals mitsingen, tanzen, schwitzen – Konzerte können wahre Aerosol-Schleudern sein. Im Hamburger Hafen wurde nun ein pandemiegerechtes Konzept entwickelt. Dort trat am Dienstagabend vergangener Woche der Rapper Prinz Pi auf. Unsere Autorin war dabei und hat eine neue Perspektive gewonnen.
In der Welt der Zukunft hat sich sehr wenig verändert. Die Luftverschmutzung, zumindest in London, haben die Menschen nicht wirklich in den Griff bekommen. Aber dennoch gibt es einige interessante Entwicklungen und vor allem Superheld:innen, die sogar einen eigenen Club haben. Unter ihnen ist auch Dragman, Protagonist der neuen Graphic Novel von Steven Appleby.
Schon seit einem Jahr campieren „Fridays for Future“-Protestler:innen vor der St. Petri Kirche in der Hamburger Altstadt – Zeit für eine Bilanz. Über Aktivismus in Zeiten von Corona, Streit mit der AfD und die Frage, wie es mit dem Camp weitergeht.
Gibt es im Wintersemester wieder Präsenzlehre oder kommt das nächste Online-Semester? KOPFZEILE hat sich bei den verschiedenen Fakultäten umgehört.
Fallen an der Universität Hamburg Studienplätze und Lehrveranstaltungen weg? Das befürchten Studierendenvertreter:innen, Professor:innen und Mitarbeitende. Bereits im Juni demonstrierten sie gegen mögliche Kürzungen durch die neue Hochschulvereinbarung. Kopfzeile berichtet über die Hintergründe – und was seitdem passiert ist.
Gendern gehört für einige bereits zum alltäglichen Sprachgebrauch, für andere ist es immer noch ein rotes Tuch. Kopfzeile hat bereits über die Empfehlung an der UHH berichtet. Nun haben wir zu diesem Thema mit der Gleichstellungsbeauftragten Dr. Angelika Paschke-Kratzin gesprochen.
Was machen ein eher unbekanntes Sonett von William Shakespeare und ein Achat-Kristall auf der Leiche einer jungen Frau? Das fragt sich neben der Polizei auch der ehemalige Geheimagent und jetzige Buchhändler Robert Mondrian. Er wird von seinem Freund Kommissar Neher um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten und macht sich zusammen mit seinen Assistent:innen daran, Licht ins Dunkel dieses Falls zu bringen.
Lucilla Krohn war zwei Wochen als wissenschaftliche Hilfskraft an Bord der „ATAIR“, einem Forschungsschiff des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Im Interview mit KOPFZEILE berichtet die 24-Jährige von ihrer Forschungsreise und macht deutlich, wie wichtig unser Wissen über die Weltmeere für den Umgang mit klimatischen Herausforderungen ist.
Es ist das Jahr 1968, als es auf dem Bundesparteitag der CDU klatscht. Beate Klarsfeld verpasst dem damaligen deutschen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger eine schallende Ohrfeige. Sie ist ein kleiner Teil des Kampfes, den das Ehepaar Klarsfeld gegen Kriegsverbrecher der Nationalsozialisten führt. Pascal Bresson und Sylvain Dorange haben dem Ehepaar jetzt eine Graphic Novel gewidmet.
