Warten ist meistens eine eher langweilige, manchmal aber auch aufregende Tätigkeit, die alle sicherlich schon oft erlebt haben. Was aber, wenn selbst Warten jetzt vermarktet wird? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Stück der Projektgruppe Gegen:wart des Ernst Deutsch Theaters. Kopfzeile hat mit Leiterin Mia Massmann, Bühnenbildnerin Nadin Schumacher und Darstellerin Naomi Taube über das Stück gesprochen.

Die Liste „Fridays For Future“ hat die Wahl zum Studierendenparlament klar für sich entschieden und wird in der aktuellen Amtszeit zum wiederholten Mal die deutliche Mehrheit stellen. Was bedeutet das für die Studierenden und den Uni-Alltag?
KOPFZEILE hat mit den Vertreter:innen Lara Thien und Maurice Breuer über die Ziele der Liste und deren Umsetzung gesprochen.

Die 18-jährige Australierin Milla Loock besucht derzeit die Ballettschule des Hamburg Ballett John Neumeier. Ihre Choreografie „Cognition“, getanzt von ihrer Mitschülerin Anita Ferreira, wurde Anfang Februar beim Prix de Lausanne mit dem „Young Creation Award“ für aufstrebende Choreograf:innen ausgezeichnet. KOPFZEILE hat mit ihr über ihre Choreografie und ihre Erfahrungen bei dem berühmten Wettbewerb gesprochen.

Der Duft von Zuckerwatte und gebrannten Mandeln liegt in der Luft, es ist laut, alles leuchtet bunt – die Umgebung wirkt geradezu magisch. Jahrmärkte mit ihren verschiedenen Attraktionen faszinieren Klein und Groß schon lange. Und doch ist diese ganze Pracht manchmal nur Fassade. Für Liliom, den tragischen Helden in John Neumeiers Ballett, das nun seine Wiederaufnahme feierte, ist der Jahrmarkt sein Leben.

In Fatma Aydemirs neuem Roman wird so einiges auf den Tisch geworfen: Die Einwanderungsgesellschaft, Identitätskrisen, Sexualität, Rassismus und Familie sind nur einige der Themen, die die Schriftstellerin in „Dschinns“aufmacht. Das Buch teilt aus – und ist gleichsam empathisch mit seinen Figuren.

„Manchmal glaube ich, jedes Flugzeug, das ich sehe, existiert überhaupt nur, um mich daran zu erinnern, dass ich einer der unbedeutendsten Menschen der Welt bin.“, sagt Christin im Roman „Niemand ist bei den Kälbern“ von Alina Herbing. Sie hat das Gefühl, jemand klammere sich fest um ihren Hals und glaubt, zu ersticken. Oder sie versucht, nicht zu weinen. Oder beides. Das Buch wurde so gut verfilmt, dass der Druck auf Christins Luftröhre spürbar und gleichzeitig immer unvorstellbarer wird.