Eine der größten Schweizer Banken veranstaltet im vornehmen Hotel Palace de Verbier ihr sogenanntes „Großes Wochenende“. Das Spannendste daran soll eigentlich nur die Ernennung des neuen Bankpräsidenten werden – doch es kommt ganz anders. Im Hotel geschieht ein Mord und die Polizei tappt im Dunkeln. Schließlich nimmt sich der Schriftsteller Joël Dicker, Autor dieses Buches, der Sache an.

Ein letzter Coup noch, dann kommt der Ruhestand. So lautet der Plan von Lucius „Lou“ Rinke, als er sich im Februar 1962 auf diesen Einbruch vorbereitet. Doch es kommt anders als geplant: Der Schatz ist nicht der, der er sein sollte, der Komplize jung und unerfahren und dann macht das Wetter den Fluchtplänen einen Strich durch die Rechnung.

In den Sommermonaten lockt Rom, die „città eterna“, mit ihrem mediterranen Klima und reichlich Sonnenstunden. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Denkmäler sowie das implizite Versprechen, sich in Rom am „dolce vita“ berauschen zu dürfen, machen die dort verbrachte Zeit einzigartig. Der Erzähler in Simon Strauss’ Roman geht aufs Ganze und flüchtet sich in die Ewige Stadt.

Kommen ein Engländer und ein Schotte in ein nobles Herrenhaus… Das könnte der Anfang eines alten Witzes sein. Tatsächlich handelt es sich jedoch um den Beginn des Kriminalfalls in Oscar de Muriels Roman „Die Totenfrau von Edinburgh“. Und dieser fünfte Fall aus der Reihe um die Inspectoren Frey und McGray ist ganz und gar nicht witzig. Denn einer engen Vertrauten von Inspector McGray droht die Todesstrafe.

Der westliche Kulturbegriff beinhaltet die Zweiteilung von Kultur und Natur. Letztere ist weder vom Menschen geschaffen, noch kann sie in ihrer grundlegenden Existenz von ihm verändert werden. Im Begriff Kultur dagegen offenbart sich unsere schöpferische Gestaltungskraft. Wie aber können Menschen ihrem subjektiven Schaffensdrang und kollektivem Kulturbedürfnis in Lockdown-Zeiten Rechnung tragen?

Der Frühling hält Einzug in den schottischen Highlands und damit ist er nicht der Einzige: Im kleinen Dorf Lochdubh kündigen sich Veränderungen an. Nicht nur wurde der örtliche Polizist, Hamish Macbeth, befördert. Eines schönen Tages kommt auch ein alter rostiger Campingwagen ins Dorf gefahren. Hamish Macbeth ist alles andere als erfreut so nehmen die Verwicklungen ihren Lauf.

Zusammengekuschelt vorgelesen bekommen oder mit einem Schlaflied zu Bett gebracht werden – das sind Kindheitserinnerungen, die nicht nur Menschenkinder erleben. Auch trächtige Delfinweibchen singen ihrem Nachwuchs etwas vor. Diese und mehr Eltern-Kind-Geschichten aus dem Tierreich schildert Maja Säfström in ihrem neuen (Kinder-)Buch „Pinguine kuscheln gern“.

Wer sich Zeit zum Essen nimmt, kann das Gericht meistens wirklich genießen. Ein aufwändiges Mehrgangmenü, gekocht mit oder für Freunde, kann diesen Genuss sogar noch steigern. Denn dann gesellt sich zu den Gaumenfreuden das gesellige Beisammensein mit geschätzten Menschen. Doch was passiert, wenn die Mahlzeit tödlich endet? Die Geschichtensammlung „Tödlich aufgetischt“ liefert Antworten.

„Lost“ ist das Jugendwort des Jahres 2020. Übersetzt bedeutet der englische Ausdruck so viel wie „verloren“, „ahnungslos“ oder „unsicher“. Lange Zeit eher scherzhaft verwendet, hat er nun eine gänzlich neue Bedeutung erhalten. Inzwischen scheint der Begriff einer „lost generation“ als Ausdruck ihrer aktuellen Gefühlslage zu dienen. Beklommen und pessimistisch blicken die jungen Menschen von heute in die Zukunft.

Epidemien sind kein Phänomen der Neuzeit. Zahlreiche historische Untersuchungen belegen, dass Infektionen die Menschen schon immer auf der ganzen Welt heimgesucht haben – am bekanntesten die Pest. Diese hat nicht nur unzählige Menschenleben gefordert, sondern vor allem die Überlebenden auf eine harte Probe gestellt. In seinem 1947 erschienenen Roman „Die Pest“ schildert Albert Camus die qualvolle Zeit im Exil und das menschliche Handeln im Angesicht der Katastrophe.