Kannst du mit dem zufrieden sein, was da ist? Oder muss es immer mehr sein? Geht auch mal weniger – oder gar nichts? Was brauchst du wirklich? Über diese und weitere Fragen, die unser gesellschaftliches Zusammenleben bestimmen – so etwa aus den Bereichen Medizin, Achtsamkeit und Glauben sowie Ökologie und Wirtschaft – gilt es nachzudenken. Der Neurowissenschaftler, Gesundheitsforscher und Allgemeinmediziner Prof. Dr. Tobias Esch plädiert in seinem neuen Buch für eine auf die Essenz reduzierte Gesinnung, mittels derer die Menschen zurück zu echtem Lebensglück und Nachhaltigkeit finden können.

Zuhause ist nicht einfach eine Wohnung, ein Haus oder ein Garten. Zuhause ist ein Gefühl, das sich entwickeln muss und maßgeblich von der Beziehung zu unseren Mitmenschen, aber auch zu uns selbst, abhängt. Nun sind Selbstentfremdung, Einsamkeit und mangelndes Verständnis heutzutage keine Seltenheit. In ihrem neuen Roman erzählt Juli Zeh, wie es uns gelingen kann, Menschlichkeit offen walten zu lassen, als Stärke anzuerkennen und in Krisenzeiten – trotz aller Unterschiede – füreinander da zu sein.

Von seinem Ursprung in den Rocky Mountains bis ans Meer in Mexiko wird Ana Zirner dem Colorado River – der Lebensader des amerikanischen Westens – zur Begleiterin. Zu Fuß und mit einem aufblasbaren Kajak möchte die deutsche Bergsportlerin den Fluss in all seinen Facetten kennenlernen. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem mit seiner Gesundheit und der bedeutenden Kraft des Elements Wasser.

Sind wir wirklich klüger geworden, seitdem wir praktisch immer und überall Zugriff auf sämtliches Wissen der Menschheit haben? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, hilft selbst Googeln nicht. Der Begriff der Intelligenz ist letztlich doch relativ, meint Horst Evers, der in seiner Kurzgeschichtensammlung mit humoristischem Blick und amüsantem Ton aus dem Hier und Jetzt erzählt.

Nach über einem Jahr Corona-Pandemie könnte man davon ausgehen, die Regierung in Deutschland hätte aus ihren Fehlern gelernt. Doch die Inzidenzzahlen zeigen das Gegenteil. In einer akuten Pandemielage tritt Deutschland aufgrund der Entscheidungen seiner Politiker*innen auf der Stelle – mehr noch, macht sogar Rückschritte. Wie ist das zu rechtfertigen?

In den Sommermonaten lockt Rom, die „città eterna“, mit ihrem mediterranen Klima und reichlich Sonnenstunden. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Denkmäler sowie das implizite Versprechen, sich in Rom am „dolce vita“ berauschen zu dürfen, machen die dort verbrachte Zeit einzigartig. Der Erzähler in Simon Strauss’ Roman geht aufs Ganze und flüchtet sich in die Ewige Stadt.

Der westliche Kulturbegriff beinhaltet die Zweiteilung von Kultur und Natur. Letztere ist weder vom Menschen geschaffen, noch kann sie in ihrer grundlegenden Existenz von ihm verändert werden. Im Begriff Kultur dagegen offenbart sich unsere schöpferische Gestaltungskraft. Wie aber können Menschen ihrem subjektiven Schaffensdrang und kollektivem Kulturbedürfnis in Lockdown-Zeiten Rechnung tragen?

„Lost“ ist das Jugendwort des Jahres 2020. Übersetzt bedeutet der englische Ausdruck so viel wie „verloren“, „ahnungslos“ oder „unsicher“. Lange Zeit eher scherzhaft verwendet, hat er nun eine gänzlich neue Bedeutung erhalten. Inzwischen scheint der Begriff einer „lost generation“ als Ausdruck ihrer aktuellen Gefühlslage zu dienen. Beklommen und pessimistisch blicken die jungen Menschen von heute in die Zukunft.

Epidemien sind kein Phänomen der Neuzeit. Zahlreiche historische Untersuchungen belegen, dass Infektionen die Menschen schon immer auf der ganzen Welt heimgesucht haben – am bekanntesten die Pest. Diese hat nicht nur unzählige Menschenleben gefordert, sondern vor allem die Überlebenden auf eine harte Probe gestellt. In seinem 1947 erschienenen Roman „Die Pest“ schildert Albert Camus die qualvolle Zeit im Exil und das menschliche Handeln im Angesicht der Katastrophe.