Die jungen Lehrerin Emily Parker wird damit betraut, das Weihnachtsmusical ihrer Grundschule auf die Beine zu stellen. Zwar hat sie keine Ahnung von Musik, durch Zufall trifft sie aber auf den Musikstar Ray Stone. Der neue Roman von Mandy Baggot liefert ein gutes Rezept für die typische Weihnachtsromanze.
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Die Veranstaltungsbranche wurde von der Corona-Pandemie besonders stark getroffen. Viele Unternehmen kämpfen um ihr Überleben. Wie geht man damit um, wenn über Nacht die eigenen Arbeitsgrundlagen wegbrechen? Und wie kann Unterhaltung in Krisenzeiten funktionieren?
Welche Erwartungen haben die Menschen an die Medien? Dass Abstrusität und Wahn in der Branche manchmal mehr zu zählen scheinen als Seriosität, ist zumindest beim fiktiven Fernsehsender UBS der Fall. Dessen verrückter Prophet ist Howard Beale, um seinen Aufstieg und Fall dreht sich das neue Stück des Thalia Theaters, nach dem Film „Network“ von Paddy Chayefsky.
Der ehemalige norwegische Kriminalhauptkommissar Jørn Lier Horst feiert mit seinem Kriminalroman „Wisting und der Tag der Vermissten“ einen weiteren Erfolg als Schriftsteller. Darin schildert er die verdeckten Ermittlungen zweier Vermisstenfälle.Warum sich der erste Fall von William Wisting sich von anderen skandinavischen Krimis unterscheidet, lest ihr in dieser Rezension.
Fantasie und Poesie, diese wunderbare Eigenschaften des menschlichen Geistes haben schon viele zu großen Autoren werden lassen. So auch Alexandre Dumas, dessen Bücher immer noch viele Kinder und Erwachsene zu Musketieren oder rächenden Grafen werden lassen. Von ihm und seinen Geschichten handelt Dirk Husemanns neues Buch „Die Romanfabrik von Paris“.
Während einer globalen Pandemie in ein anderes Land zu ziehen, birgt besondere Herausforderungen. Atte Kilpinen, Tänzer beim Hamburg Ballett John Neumeier, zog erst vor gut zwei Monaten nach Hamburg. Svenja Tschirner hat ihn getroffen und mit ihm über Hamburg und das Ballett gesprochen.
Kaum etwas ist so mächtig wie die Fantasie. Zwischen zwei Buchdeckeln und raschelnden Seiten kann sie erst recht lebendig werden. Aber nicht nur Romane können den Leser*innen eine Flucht aus dem Alltag ermöglichen, auch Sachbücher oder Atlanten haben diese wunderbare Kraft. Das erlebt die junge Dita in Antonio Iturbes neuem Roman „Die Bibliothekarin von Auschwitz“.
Kreuzfahrten stehen gerade nicht sehr hoch im Kurs, aber die Irrfahrt der St. Louis ist eine Passage, die zum Albtraum wird. Im Jahr 1939 lässt die Schiffsreederei Hapag fast 1000 Jüdinnen und Juden an Bord gehen, damit sie nach Kuba auswandern können. Die Geschichte dieser Fahrt bringt das Altonaer Theater nun mit „Die Reise der Verlorenen“ auf die Bühne.
Das fiktive Varietétheater Ritz auf der Reeperbahn vereint Extravaganz und Probleme der Roaring Twenties auf spektakuläre Art und Weise. Mit der Premiere von „Schmidts Ritz“ beginnt die neue Spielzeit im Schmidt Theater.
Was macht ein Tanzlehrer, wenn die Tanzschule coronabedingt schließen muss? Was passiert hinter den Kulissen, wie geht eine Tanzschule online und wie funktioniert tanzen, wenn überall ein Mindestabstand gilt? Über einen Tanzlehrer, der nicht tanzen darf.
Einige von ihnen sind jahrhundertealt und doch sind sie wieder brandaktuell: Verschwörungstheorien. In seinem Roman „Jokerman“ lenkt Autor Stefan Kutzenberger die Aufmerksamkeit auf ein Netzwerk von Bob Dylan Fans, das die Weltherrschaft schon fast erreicht hat.
Seemannsgarn wird gesponnen, seit die Menschen zur See fahren. Als auf der MS Opera plötzlich „der Holländer“ erscheint, will Rebecca, die Chef-Stewardess, dieser Geistergestalt auf den Grund gehen. Und so sticht die MS Opera in See und Spuk auf Steuerbord feiert im Opernloft Premiere.
Am 06. September brachte Christopher Rüping die Klimatrilogie „fluten / hungern / spielen” von Thomas Köck zur Erstaufführung. Musikalisch beeindruckend und bildlich stark zeigt das Stück ein Panorama an Geschichten, die sich gegen die menschliche Ausbeutung in der kapitalistischen Welt aussprechen.
Wie wollen wir leben – wie wollen wir sterben? Das neue Theaterstück von Ferdinand von Schirach dreht sich um die Frage nach dem selbstbestimmten Sterben.
Mit der Premiere von „Ode an die Freiheit“ am 31. August startete das Thalia Theater in die neue Spielzeit. Auch wenn die Inszenierung kein starkes politisches Statement liefert, erfüllt sie die Sehnsucht nach dem klassischen Schauspieltheater.
Tanzen ist eine Kunstgattung, bei der sich die Darsteller*innen oft sehr nahekommen. Dass man aber auch auf Distanz gemeinsam tanzen kann, bewies das Hamburger Ballett John Neumeier bei seiner Spielzeiteröffnung. John Neumeiers „Ghost Light“ feierte am 06. September Premiere und nahm das Publikum mit in einen Reigen aus Bildern und Musik.
In der Staatsoper Hamburg wurde die neue Spielzeit eröffnet. Mit „molto agitato“ feierte Frank Castorf sein Regiedebüt am Haus und eine Premiere, die sich in Besetzung und Ausführung an die neuen Abstandsregeln anpasst.
Endlich wieder Bühnenluft: Das Ohnsorg-Theater lässt es bei der neuesten Premiere mit Gesang, Alkohol und Party ordentlich krachen.
Das Videospiel Fortnite nutzte die Lücke, die die geschlossenen Kulturinstitutionen hinterlassen haben, sich vom Begriff des Spiels zu emanzipieren und zu einem virtuellen Raum des Alltags zu entwickeln.
Die erste Hamburger Spielstätte hat ihre Pforten nach Monaten der unfreiwilligen Pause wieder geöffnet. Mit „Paradiso“ präsentiert das Schmidts Tivoli einen spektakulären Auftakt.
