AStA und Fridays for Future initiieren Ringvorlesung über Klimakrise

Hände halten eine Erdkugel Über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf verschiedenen Lebensbereiche informiert im Sommersemester eine Ringvorlesung. (Foto: pixabay)

Ob Klimawandel, Genderstudies oder Infektionskrankheiten – auch dieses Semester ist das Spektrum an öffentlichen Veranstaltungsreihen der Uni Hamburg wieder groß. Wir stellen hier einige von ihnen vor.

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Uni Hamburg (AStA) veranstaltet dieses Semester gemeinsam mit der Umweltbewegung Fridays for Future (FFF) die Ringvorlesung „Our house is on fire – das 1×1 der Klimakrise“, die sich mit dem Klimawandel und all seinen Facetten und Folgen auseinandersetzen soll. „Das Thema Klimakrise kommt in den Lehrplänen unserer Meinung nach zu kurz. Wir glauben, dass die Uni das Potenzial hat, eine Vorreiterfunktion im Klimaschutz einzunehmen“, sagt Annika Kruse von der FFF-Studierendenbewegung „Students for Future Hamburg“ und Mitorganisatorin der Veranstaltung. 

Zu den Gästen gehören Wissenschaftler:innen, Professor:innen und Journalist:innen aus den Sozialwissenschaften, Natur- und Geowissenschaften sowie Klimaaktivist:innen der FFF-Bewegung. So wird beispielsweise die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Franziska Müller der Uni Hamburg und Mitinitiatorin der Ringvorlesung darüber referieren, wie unterschiedlich der Klimawandel und seine Folgen verteilt sind (13. April). Wie ökologische und wirtschaftliche Handlungen dabei zusammenhängen – darüber sprechen die Professorin für ökologische Ökonomie der Universität Lausanne Julia Steinberger (20. April) und die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Globale Klimapolitik der Uni Hamburg Imeh Ituen (25. Mai). Über die Energie- und Verkehrswende und ihre Chancen werden Prof. Dr. Hans Schäfers der HAW Hamburg (11. Mai) und Prof. Dr. Katharina Manderscheid des Fachbereichs Sozialökonomie an der Uni Hamburg (18. Mai) referieren. Ebenfalls zu Gast sein werden unter anderem die Klimaschutzaktivistinnen Luisa Neubauer und Vanessa Nakate, Gesichter der deutschen und ugandischen FFF-Bewegung (29. Juni). Außerdem die Medizinstudenten Leah Schirren und Jon von Stritzky, die sich in der Health for Future-Ortsgruppe Hamburg engagieren. Sie werden sich mit dem Zusammenhang von Gesundheit und Klimakrise auseinandersetzen (1. Juni). Eine journalistische Betrachtung des Themas gibt der Wissenschaftsjournalist Prof. Dr. Christian Stöcker (8. Juni), eine juristische Einordnung erfolgt durch die Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen (15. Juni). Den Abschluss mit anschließender Podiumsdiskussion und einem Blick in die Zukunft bilden unter anderem der Hamburger Meteorologe Prof. Dr. Mojib Latif und die Klimaaktivistin und Ökologin Tonny Nowshin (6. Juli)

Die Ringvorlesung findet dienstags von 18:15 Uhr – 19:45 Uhr via Zoom statt. Bis zum 15. April ist eine Anmeldung für alle Studierenden der UHH auf STiNE noch möglich. Zudem wird jeder Vortrag auf dem YouTube-Kanal von FFF Deutschland öffentlich zugänglich sein.

Und für weitere Interessierte: 

Diese Woche starten zudem weitere öffentliche Vorlesungen für Studierende der Universität Hamburg sowie für Nicht-Immatrikulierte, die ein weites Spektrum an Themen behandeln: Jeden Mittwoch von 17 – 18 Uhr referieren Wissenschaftler:innen aus dem medizinischen und naturwissenschaftlichen Bereich über neueste Forschungsergebnisse zum Thema Infektionskrankheiten und ihrer Bekämpfung. Ebenfalls mittwochs von 16 – 18 Uhr werden von Professor:innen unterschiedliche Perspektiven auf die Gewaltforschung vorgestellt. Zum Thema Gender- und Queerstudies gibt es mittwochs von 18 – 20 Uhr interdisziplinäre Vorträge. Ab dieser Woche können dann beispielsweise Veranstaltungen zum Arabischen Frühling im internationalen Kontext (donnerstags 18 – 20 Uhr), zu Frauen in der Geschichte der Philosophie (mittwochs 18 – 20 Uhr) und zum jüdischen Leben in Hamburg (donnerstags 18 – 20 Uhr) besucht werden. Auf der Online-Plattform Lecture2Go wird zudem alle zwei Wochen dienstags ein Vortrag über die psychische Belastung durch das Großstadtleben zur Verfügung gestellt.

Alle Veranstaltungsreihen finden ausschließlich online (meistens via Zoom) statt. Die Zugangsdaten werden auf Anfrage per Mail entweder für die gesamte Reihe oder auf Wunsch für einzelne Vorträge oder nach erfolgreicher Anmeldung unter dem jeweiligen Veranstaltungslink zur Verfügung gestellt. Auch für diese Vorlesungen können sich Studierende noch nachträglich bis zum 15. April auf STiNE anmelden. Eine Übersicht der Veranstaltungen und Kontakte zur Anmeldung gibt es auf den Seiten der Uni Hamburg unter https://www.zfw.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege/programm-sose.html.