In einem Vortrag an der Uni Hamburg spricht die Politikwissenschaftlerin Chantalle El Helou über Antizionismus in feministischen und queeren Bewegungen. Studentische Gruppen werfen ihr nun vor, queerfeministische Positionen gezielt zu verzerren, um transfeindliche und antipalästinensische Narrative zu stärken.
Antisemitismus
Am Donnerstag leugnete ein Mann auf dem Campus der Universität Hamburg mehrfach den Holocaust und behauptete, dass Adolf Hitler Juden und Jüdinnen „nur beschützen wollte“.
Während der sogenannten Reichspogromnacht 1938 zerstörten die Nationalsozialisten die Bornplatzsynagoge im Hamburger Grindelviertel. Heute setzt sich eine Initiative für den Wiederaufbau ein, um ein Zeichen gegen das Unrecht zu setzen und jüdischem Leben wieder mehr Sichtbarkeit zu geben.
Sieben Jahre her, aber erst seit Oktober 2019 als rechtsextremistisch eingestuft: Ein 18-Jähriger tötete beim OEZ-Anschlag in München neun Menschen und verletzte fünf weitere – alle hatten eine Migrationsgeschichte oder gehörten zur Minderheit der Sinti:zze und Rom:nja. Heute noch kämpfen Angehörige und Überlebende um Aufmerksamkeit.
