Epidemien sind kein Phänomen der Neuzeit. Zahlreiche historische Untersuchungen belegen, dass Infektionen die Menschen schon immer auf der ganzen Welt heimgesucht haben – am bekanntesten die Pest. Diese hat nicht nur unzählige Menschenleben gefordert, sondern vor allem die Überlebenden auf eine harte Probe gestellt. In seinem 1947 erschienenen Roman „Die Pest“ schildert Albert Camus die qualvolle Zeit im Exil und das menschliche Handeln im Angesicht der Katastrophe.

„Das Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Normalerweise würde ich, wenn ich Wandtattoo-eske Sprüchen, wie diesen vom ehemaligen Pfarrer und Arzt Albert Schweitzer, lese zynisch werden und einen dummen Kommentar dazu abgeben. In diesen Tagen mache ich das nicht, sondern denke nach – über das Teilen.

Welche Erwartungen haben die Menschen an die Medien? Dass Abstrusität und Wahn in der Branche manchmal mehr zu zählen scheinen als Seriosität, ist zumindest beim fiktiven Fernsehsender UBS der Fall. Dessen verrückter Prophet ist Howard Beale, um seinen Aufstieg und Fall dreht sich das neue Stück des Thalia Theaters, nach dem Film „Network“ von Paddy Chayefsky.

Seit den 1990er Jahren gewinnt die Feuerbestattung an Bedeutung – und damit auch alternative Formen der Beisetzung, wie Wald- und Seebestattung. Doch trotz neuer Angebote bleibt Deutschland im europäischen Vergleich wenig progressiv. Verbraucherverein und Friedhofsträger werfen sich gegenseitig kommerzielle Interessen vor.