Wie ist es eigentlich, in einer Schauspielschule unterrichtet zu werden? Dieser und vielen weiteren Fragen widmet sich das Eröffnungsstück der diesjährigen Privattheatertage. Die Inszenierung des Jungen Theaters Göttingen „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nach dem dritten Roman von Joachim Meyerhoff eröffnete das Festival im Altonaer Theater und riss das Publikum zu vielen Lachern und langanhaltendem Applaus hin.

Es ist ein besonderes Geburtstagsgeschenk, das John Neumeier dem Musikgenie Ludwig van Beethoven anlässlich seines 250. Geburtstags macht. Die Uraufführung seines Balletts „Beethoven-Projekt II“ wurde in der Hamburger Staatsoper als erste Ballettvorstellung nach dem beinahe siebenmonatigen Lockdown gefeiert und ist ein Feuerwerk aus Musik und Tanz.

Ein Muttersöhnchen, das an die Macht gelangen soll und zwei Frauen, die den Männern die Sinne vernebeln – das ist der Stoff für Drama und für Georg Friedrich Händels Oper Agrippina. Es ist das erste Stück, das nach dem gut siebenmonatigen Lockdown vor Live-Publikum in der Hamburger Staatsoper aufgeführt wurde. Die Premiere fesselte schon mit den ersten Klängen.

„I don’t feel hate“ – Mit seinem selbstgeschriebenen Song und einer strassbesetzten Ukulele vertritt Jendrik Sigwart Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC). Am 22. Mai präsentiert der Hamburger seinen Song im Finale in Rotterdam. Mit KOPFZEILE hat er über Hass und Optimismus gesprochen.

Die Geschwister Scholl und ihre Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ zählen bis heute zu den bekanntesten Personen, die sich gegen den Nationalsozialismus engagierten. Beide wurden in München hingerichtet. Am 09. Mai 2021 wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Datum hat die Staatsoper Hamburg unter anderem in Kooperation mit ARTE die Kammeroper von Udo Zimmermann als Graphic Opera inszeniert.

Weite Reisen, tragische Helden und geschichtsverändernde Schlachten – all das gibt es nicht nur in unserer Vergangenheit, sondern auch da, wo neben Menschen unter anderem Elben, Zwerge und Hobbits leben, also in Mittelerde. Christopher Tolkien, Sohn des „Herr der Ringe“-Autors J. R. R. Tolkien, hat in einem neuen Buch weitere Geschichten seines Vaters herausgegeben.

Im England des 20. Jahrhundert ist die Zahl 13 für manche einfach eine Zahl, für andere bedeutet die Ziffer Unglück. Die 12, das glatte Dutzend, hat da schon einen deutlich besseren Ruf. Die bunt zusammengewürfelte Wochenendgesellschaft, die Lord Aveling zu sich einlädt, war im Ursprung eben dieses volle Dutzend. Aber wie es der Zufall so will, kommt alles ganz anders und ein dreizehnter Gast auf dem Landsitz an.

Von seinem Ursprung in den Rocky Mountains bis ans Meer in Mexiko wird Ana Zirner dem Colorado River – der Lebensader des amerikanischen Westens – zur Begleiterin. Zu Fuß und mit einem aufblasbaren Kajak möchte die deutsche Bergsportlerin den Fluss in all seinen Facetten kennenlernen. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem mit seiner Gesundheit und der bedeutenden Kraft des Elements Wasser.

Kann man mit Browser-Games etwas über Geschichte lernen? Mit Disney-Filmen Werte vermitteln? Und welche digitalen Medien nutzen Schüler:innen im Distanzunterricht? Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich Masterstudierende an der Fakultät für Erziehungswissenschaft zwei Semester lang in Forschungswerkstätten beschäftigt. Dabei erlebten sie auch, wo in der Digitalisierung noch große Lücken bestehen.

„Ich kann gar nicht so gut reden“ sagt Sibylle Berg zum Einstieg ins Gespräch – und beweist dann das Gegenteil. Gemeinsam mit Dietmar Dath, Autor („Niegeschichte“) und Science-Fiction-Kenner kommt Sibylle Berg, Autorin von „GRM Brainfuck“, das zwar oft unter Science Fiction eingeordnet wird, aber eigentlich keine ist, im Oktober 2019 zu einem Gespräch zusammen. Sie unterhalten sich über Dystopien, Literaturkritik, Digitalisierung und Marxismus, kurz: Sie reden über die Zukunft.

Sind wir wirklich klüger geworden, seitdem wir praktisch immer und überall Zugriff auf sämtliches Wissen der Menschheit haben? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, hilft selbst Googeln nicht. Der Begriff der Intelligenz ist letztlich doch relativ, meint Horst Evers, der in seiner Kurzgeschichtensammlung mit humoristischem Blick und amüsantem Ton aus dem Hier und Jetzt erzählt.