Der Wald als lebendiger und mystischer Ort inspiriert schon seit Jahrtausenden Schriftsteller:innen und Poet:innen. Auch Diana, Göttin der Keuschheit und der Jagd, wohnt dort zusammen mit ihren Nymphen. Zu diesen zählt Sylvia, über deren Leben und Lieben John Neumeier ein Ballett choreografierte. Dieses feierte nun an der Staatsoper Hamburg seine Wiederaufnahme und gleichzeitig die Spielzeiteröffnung.

„Celebration“ – unter diesem Motto feierte die diesjährige Nijinsky-Gala XLVI Musik und Tanz. Mit Ausschnitten aus verschiedenen Choreografien nahmen das Hamburg Ballett und John Neumeier die Zuschauer:innen zum Abschluss der 46. Hamburger Ballett-Tage mit auf eine Reise durch Raum und Zeit.

Erfüllte, überbordende Liebe ist mit Sicherheit das schönste Gefühl, das es gibt. Ist sie aber unerfüllt, ist der Schmerz nur schwer zu ertragen. Also was ist zu tun, um die auserwählte Person für sich zu gewinnen?  William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ beschreibt Irrungen und Wirrungen von Liebenden. John Neumeier hat zu diesem Stück ein Ballett choreografiert und es während des Winters als DVD produziert. Der Film wurde nun in der Staatsoper vorgestellt.

Es ist ein besonderes Geburtstagsgeschenk, das John Neumeier dem Musikgenie Ludwig van Beethoven anlässlich seines 250. Geburtstags macht. Die Uraufführung seines Balletts „Beethoven-Projekt II“ wurde in der Hamburger Staatsoper als erste Ballettvorstellung nach dem beinahe siebenmonatigen Lockdown gefeiert und ist ein Feuerwerk aus Musik und Tanz.

Tanzen ist eine Kunstgattung, bei der sich die Darsteller*innen oft sehr nahekommen. Dass man aber auch auf Distanz gemeinsam tanzen kann, bewies das Hamburger Ballett John Neumeier bei seiner Spielzeiteröffnung. John Neumeiers „Ghost Light“ feierte am 06. September Premiere und nahm das Publikum mit in einen Reigen aus Bildern und Musik.