„Das Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Normalerweise würde ich, wenn ich Wandtattoo-eske Sprüchen, wie diesen vom ehemaligen Pfarrer und Arzt Albert Schweitzer, lese zynisch werden und einen dummen Kommentar dazu abgeben. In diesen Tagen mache ich das nicht, sondern denke nach – über das Teilen.

Welche Erwartungen haben die Menschen an die Medien? Dass Abstrusität und Wahn in der Branche manchmal mehr zu zählen scheinen als Seriosität, ist zumindest beim fiktiven Fernsehsender UBS der Fall. Dessen verrückter Prophet ist Howard Beale, um seinen Aufstieg und Fall dreht sich das neue Stück des Thalia Theaters, nach dem Film „Network“ von Paddy Chayefsky.

Seit den 1990er Jahren gewinnt die Feuerbestattung an Bedeutung – und damit auch alternative Formen der Beisetzung, wie Wald- und Seebestattung. Doch trotz neuer Angebote bleibt Deutschland im europäischen Vergleich wenig progressiv. Verbraucherverein und Friedhofsträger werfen sich gegenseitig kommerzielle Interessen vor.

Kreuzfahrten stehen gerade nicht sehr hoch im Kurs, aber die Irrfahrt der St. Louis ist eine Passage, die zum Albtraum wird. Im Jahr 1939 lässt die Schiffsreederei Hapag fast 1000 Jüdinnen und Juden an Bord gehen, damit sie nach Kuba auswandern können. Die Geschichte dieser Fahrt bringt das Altonaer Theater nun mit „Die Reise der Verlorenen“ auf die Bühne.

Am Anfang spielte er gegen sich selbst, auch wenn er die Regeln nicht kannte. Die Faszination für das Schachspielen packte Ben schon in jungen Jahren und hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Bei seinem freiwilligen sozialen Jahr im Hamburger Schach-Club trainiert er jetzt Schüler*innen und bringt den Jüngsten von ihnen das Spielen bei.